der Tromsø-Traum


Der Blick vom Berg Storsteinen auf Tromsø ist etwas ganz besonderes. Das wird zwar sofort klar, wenn man entsprechende Fotos im Web sieht. Jedoch bei wunderschönes Wetter einmal hier gewesen zu sein und das alles mit eigenen Augen gesehen zu haben ist noch einmal etwas ganz anderes.
Zunächst plane ich, von Kristianssand bis hierher auf direktem Wege zu fahren um von hier aus unser ganzes geplantes Programm gen Süden zu beginnen. Mir ist bewusst, dass wir von der Fähre bis Tromsø etwa drei bis vier Tage brauchen werden. Allein der Wetterbericht sieht für die ersten Urlaubswoch nicht gut aus für Tromsø . Regen, Nebel, schlechte Sicht sind angesagt.
Wir ändern kurzerhand den Reiseplan und fahren zuerst auf die Lofoten um ein paar Tage zu wandern und werden dafür mit einem überwältigenden Tag, bei sommerlichen Temperaturen, auf dem Storsteinen belohnt.

Zunächst sieht es allerdings nicht so aus, als ob das Wetter mitspielt. Noch am Abend vor unserer Ankunft in Tromsø ist es regnerisch und einfach nur feuchtkalt. In der Nacht wechseln sich ständig Wolken und Regen mit sonnigen Abschnitten an den Bergkuppen ab. Erst als wir uns am Vormittag auf den Wegmachen, wird der Himmel mit jedem Kilometer heller und die dunklen Wolken verziehen sich. Jetzt sehen wir, durch welche grandiosen Landschaft wir fahren.

Vom Stadtteil Hungeren fährt die Fjellheisen Tromsø, das ist eine Luftseilbahn, hinauf auf den Storsteinen. „Jedoch nicht für uns.“ So beschließen wir. „Das können wir in 50 Jahren machen, wenn wir alt sind.“

Unsere Wanderung, beginnen wir ebenfalls im Stadtteil Hungeren an der Talstation der Seilbahn, gegenüber im Hafen macht gerade ein Schiff der Hurtigruten fest. Mit straffem Schritt ist der Aufstieg in einer Stunde geschafft. Als wir oben ankommen hält der Berg neben dem grandiosen Blick auf die Stadt noch eine Überraschung parat: Drei Gleitschirmflieger bereiten sich gerade auf ihren Start vor und so fotografieren und filmen wir Fjordlandschaft, Stadt und die Gleitschirmsportler.

Anschließend gehen wir ein paar Meter abseits des Touristenpulks und finden den Picknickplatz mit der „schönsten Aussicht in Europa“.

Für den Abstieg wählen wir einen anderen Weg. Durch einen wunderschönen, wilden Märchenwald geht es zurück nach Hungeren, wo unser Auto auf uns wartet. Wir fahren hinüber auf die Insel in die Stadt, schauen uns dort noch etwas um und steuern einen Zeltplatz am Fjord, ein paar Kilometer nordöstlich von Tromsø an. Hier am nördlichsten Punkt unserer Reise sehen wir schließlich zum ersten mal die Mitternachtssonne.

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