… wo die Berge mitten im Meer stehen …

auf den Lofoten

Auf unserer zweiten Norwegenreise, im Sommer 2019 wollen wir auf den Lofoten und Vesterålen wandern. In Bognes nehmen wir, die Fähre nach Lødingen. Unsere erste Begegnung mit den Lofoten ist ziemlich verregnet. Da wir am nächsten Tag auf den Himmeltindan steigen wollen, fahren wir zunächst nach Haukland Beach, wo der Regen zumindest erstmal aufhört. Trotz des kalten, windigen Wetters ist dieser Ort wunderschön.

Am nächsten Morgen präsentiert sich Haukland Beach im Sonnenschein. Wir sind nahezu überwältigt von Spiel aus Licht, Luft, Wasser und Bergen. Nach einem Frühstück am Sandstrand gehen wir die Tour zum Himmeltindan an. Da wir am Strand, also bei Höhe Null beginnen, steigen wir an diesem Tag tatsächlich 931 Meter nach oben und auch wieder hinab. Wir nehmen uns Zeit, denn uns treibt nichts, nicht einmal die einbrechende Dunkelheit haben wir im Nacken sitzen, denn hier im Norden ist es 24 Stunden am Tag hell.

Je höher wir steigen um so märchenhafter wird der Blick auf die Landschaft, jedoch auch die Wolken haben wir jetzt auf Augenhöhe und sehr selten sehen wir die uns umgebende Schönheit im Ganzen. Immer mal wieder gibt ein Wolkenfenster die Sicht frei: auf den Strand von Haukland Beach, einzelne Berge, oder das Meer. Ganz oben am Gipfel sind wir schließlich komplett im Nebel eingehüllt. Nach dem Abstieg sind wir geschafft, aber glücklich. Wir fahren auf den Zeltplatz Rystad Lofoten Camping und freuen uns über eine warme Dusche und unser Bett.

Der Auf- und Abstieg auf den Himmeltindan erwies sich als ziemlich anspruchsvoll. Deshalb planen wir für den nächsten Tag eine leichtere Tour. Wir wollen auf den Glomtinden steigen.

Obwohl die Tour auf den Glomtinden in der Tat einfacher ist, da ja weniger als die Hälfte an Höhenmetern zu überwinden ist, steht sie der gestrigen Tour in Bezug auf die Aussicht in die phantastische Landschaft in nichts nach. Bei bestem Wanderwetter machen wir sehr schöne, beeindruckende Fotos und sind auch nach der Tour gut erholt.

Nach dieser schönen Tour besichtigen wir die Lofotenkathedrale in Kabelvåg, eine schöne, aus Holz gebaute Kirche. Wir hoffen, dass das doch recht stolze Eintrittsgeld von 40 NOK pro Nase der Erhaltung dieser Kirche zugute kommt.


auf den Vesterålen

Nach Wetterbericht sollen in der kommenden Nacht nur vereinzelt lockere Wolken am Himmel sein. Da wir die Mitternachtssonne erleben möchten fahren wir nach Stø auf die Vesterålen, hier gibt es einen Stellplatz direkt am Nordstrand. Selten hat sich der Wetterbericht so geirrt, wie an diesem Tag: Die Wolken werden gegen Mitternacht immer dichter. Wir legen uns etwas enttäuscht schlafen und wachen bei strömenden Regen am nächsten Morgen auf. Die Wetterprognose ist inzwischen aktualisiert und verspricht nichts Gutes. Regen den ganzen Tag, erst am nächsten Tag soll es wieder Sonnenschein geben. Wir schauen uns also ein Kirchgemeindezentrum in Myre an, machen ein paar Besorgungen und „vertrödeln“ so den Regentag.

Am anderen Tag gehen wir eine grandiose Runde von Stø über Nyksundskarat, Finngamheia, Sørkulen und Kjølen wieder nach Stø. Wir steigen auf 610 Meter über dem Meer und sind, als wir gegen 21:00 Uhr in Stø ankommen, froh dass sich nun die Sonne durchgesetzt hat.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen